Lexikon |
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| FAQ | frequently asked questions
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| Internet, www | Weltweit miteinander verbundene
Computer und Geräte, die diverse Dienste (z.B. Information) zur
Verfügung stellen. Der Zugriff und die Verteilung der Daten unterliegen
einem Standard.
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| Intranet | Miteinander verbundene Computer,
welche innerhalb einer definierten Struktur (z.B. Unternehmen) Dienste zur
Verfügung stellen. Die Bereitstellung der Information erfolgt auf gleiche
Weise wie im Internet, ist jedoch als „abgeschlossenes System“ zu
verstehen.
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| Verbindung | Die Verbindung in das Netz wird
durch unterschiedliche Arten hergestellt. Man unterschiedet prinzipiell
zwischen „ständig-“ und „zeitweiliger“ Verbindung. Eine ständige
Verbindung (leased line) verbindet Ihren Computer oder Ihr Netz dauerhaft
mit z.B. dem Internet (Standleitung). Die zeitweilige Verbindung stellt
nach Bedarf die Verbindung mit dem z.B. Internet her (Modemeinwahl
ISDN/analog, DSL, etc.)Adressierung.
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| TCP/IP | Das Protokoll „TCP/IP“ ist als
„Transportmedium“ für Daten zu verstehen. Um zu gewährleisten, dass
transportierte Daten den richtigen Empfänger erreichen, ist jeder
Computer, jedes Gerät oder Knotenpunkt mit einer weltweit einmaligen
momentan „4-teiligen“, durch Punkte voneinander getrennten TCP/IP
Adresse versehen (z.B. 195.70.225.225). Missbrauch ist möglich.
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| Port | Ports dienen der Zuordnung von in
IP-Paketen enthaltenen Daten zu Applikationen (ansonsten ließe sich
beispielsweise nicht bestimmen, ob das erhaltene Datenpaket nun zum
Webbrowser oder zum Emailclient gehört.
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| Portscan | Unter einem Portscan wird die
versuchte Verbindungsaufnahme auf mind. 1 Port verstanden.
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| DNS | Das „Domain Name Service“
ermöglicht, die TCP/IP Adresse zu „taufen“. Das heißt, leichter
merkt man sich „www.ihr_unternehmen.at“ als 195.70.225.225.Computer,
welche diesen Dienst erledigen, müssen selbst nicht betrieben werden. Der
Betrieb kann von dem „Provider“ übernommen werden.
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| Provider | Ein Provider ist ein Unternehmen,
welches einerseits die physische Verbindung (Kabel), andererseits mit dem
Internet assoziierte Dienste kostenpflichtig zur Verfügung stellt.
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| Domäne | Eine Domäne ist ein für Sie,
oder von Ihnen reservierter weltweit einmaliger Name. Vergleichbar mit
einem Straßennamen wird Ihnen ermöglicht, auf dieser „Straße“
befindliche „Häuser“ (Server) mit Daten zu versehen und diese
abzurufen. Der Domänenname besteht aus mindestens zwei Teilen. Dem
eigentlichen Namen und dem „Top-Level-Domainname“ (TLD). Beispiel:
ihr_unternehmen.at. Um eine Domäne betreiben zu können sind mindestens
zwei permanent verfügbare dns-Server, sowie die Registrierung und die
Verfügbarkeit des Namens notwendig.
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| TLD | Die TLD definiert die
Zugehörigkeit des eigentlichen Domänennames. Historisch gewachsen steht
beispielsweise „.at“ für Domänen in Österreich, „.com“ für
kommerzielle, internationale Domänen, „.net“ für Konzernstrukturen
usw. Je nach TLD sind die Domänen bei unterschiedlichen Organisationen
registriert. Z.B sind „.at“ Domänen bei den Unternehmen „nic.at -
Internet Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H.“ anzumelden.
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| Domänendienste, Dienste | Ein Domänendienst bezeichnet eine
Aufgabe der Domäne z.B. Name Service, E-Mail, Webserver, Fileserver,
Suchdienst etc. Alle diese Dienste können wahlweise von einem Provider
kostenpflichtig auf dessen Server oder auf einem eigenen Server, wahlweise
beim Provider oder im eigenen Haus (Voraussetzung: Standleitung)
positioniert, übernommen werden.
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| webserver | Ein Webserver ist ein Computer,
üblicherweise mit www.ihre_domäne.tld angesprochen (und somit einer
bestimmten IP-Adresse zuzuordnen), welcher permanent verfügbar (online),
Daten im www in standardisierter Form (z.B. html) zur Verfügung stellt.
Dieser Dienst kann auch mit der Anmietung eines solchen Servers vom
Provider übernommen werden.
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| Browser | Ein Browser ist ein, auf Ihrem
Computer installiertes Programm, welches ermöglicht, die von einem
Internet (web) – Server abgefragten Daten in lesbarer Form darzustellen.
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| Ein E-Mail ist vergleichbar mit
einer konventionellen Postkarte, mit dem Unterschied, dass Daten anstatt
Papier zugestellt werden. Vergleichbar mit einer einmaligen herkömmlichen
Postadresse (Kontinent/Land/Ort/Straße/Haus/Stock/Türe etc), wird der
Empfänger durch eine weltweit einmalige „E-Mail Adresse“ definiert.
Diese Adresse ist an eine Domäne als empfangende Instanz (Wohnungstüre)
und an einen eindeutigen Namen (Bewohner) gebunden. Jeder Name im Bereich
einer Domäne ist einmalig. Form: ihr.name@domäne.tld. Der „Klammeraffe“
(@) verbindet den Namen mit der Domäne.
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| Security | Die globale Vernetzung und der
allgemeine Gebrauch des Internets bringt mit sich, dass nahezu alle
Computer dieser Welt untereinander verbunden sind. Um zu vermeiden, dass
Daten wie Unternehmensdaten, Mails, eigene Datenbanken usw. in falsche
Hände gelangen bzw. gelöscht, manipuliert oder vernichtet werden, ist es
notwendig, Sicherheitsstrukturen zu implementieren. Als generelle
Bezeichnung verwendet man den Terminus „Security“.
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| Verschlüsselung | Die Verschlüsselung ist eine Form
der Sicherheit, vergleichbar mit einer Geheimschrift. Jede Übertragung
von Daten kann durch die Anwendung eines mathematischen Schlüssels.
(Umrechnung der Daten durch den Absender, mittels eines vom Empfänger
definierten Schlüssels, und anschließender Retourrechnung durch den
Empfänger) Nach heutigem Stand der Technik nimmt man an, 1030 Jahre für
die unautorisierte Rückrechung zu benötigen.
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| Datenflusskontrolle | Durch die Einbindung von Geräten
wie z.B. Firewalls wird die Kommunikation zwischen dem internen Netz (LAN)
und dem z.B. Internet definiert und überwacht. Findet eine nicht
definierte bzw. nicht autorisierte Kommunikation statt, wird diese
unterbunden.
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| NAT | „Network Adress Translation“.
TCP/IP-Adressen, welche an Rechner vergeben werden, die „Kontakt zur
Außenwelt“ haben, sind weltweit einmalig (öffentliche IP-Adresse).
Aufgrund der Knappheit von IP Adressen verwendet man in internen Netzen
IP-Nummern eines speziellen Bereiches (private IP-Adressen). Datenpakete
mit diesen Adressen werden im Internet nicht weitergeleitet. Um Computern
(Rechnern) mit solchen (privaten) Adressen Kommunikation mit dem
öffentlichen Netz zu ermöglichen, werden sie mittels eines „NAT-Servers“
in eine öffentliche Adresse umgewandelt. Gültige, rückkehrende Pakete
werden adresstechnisch von diesem Server wieder rückgewandelt, um die
richtige Zustellung zu ermöglichen. Dadurch wird es auch möglich,
starre, nicht konfigurierbare Firewalls zu bauen. (siehe Konfiguration und
Schutzmaßnahmen.
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| Firewall | Unter einer Firewall („Brandschutzmauer“)
wird eine Schwelle zwischen zwei Netzen verstanden, die erst überwunden
werden muss, um Rechner im jeweils anderen Netz zu erreichen. Die Firewall
hat die Aufgabe, nur zugelassene netzübergreifende Aktivitäten zu
ermöglichen und Missbrauchsversuche frühzeitig zu erkennen.
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| Open Source | Eine „Open Source“ Lizenz darf
niemanden in seinem Recht einschränken, die Software als Teil eines
Software-Paketes, das Programme unterschiedlichen Ursprungs enthält, zu
verschenken oder zu verkaufen. Die Lizenz darf für den Fall eines solchen
Verkaufs keine Lizenz- oder sonstigen Gebühren festschreiben,
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| Virus | Ein Virus ist ein Programm,
welches zum Zweck der Zerstörung oder Missbrauch des Rechners geschrieben
wurde. Viren werden durch Datenträger und heutzutage vor allem durch das
Internet bzw. den E-Mail Verkehr eingeschleppt. Gegen Viren schützt man
sich weitgehend durch sogenannte „Anti-Viren-Programme“, welche in
erster Linie den Datenverkehr mit dem öffentlichen Netz und in zweiter
Linie interne Daten überprüft. Besonders heimtückische Viren sind jene,
welche als nützliches Programm getarnt, zu einem im Virus bestimmten
Zeitpunkt „zuschlagen“ und mittels umfangreichen Dateilöschungen,
Zerstörung der Hardware etc. großen Schaden anrichten (Trojaner).
Eingeschleppte „Würmer“ setzen sich meist in den Mail-Systemen fest,
und versenden sich selbst, meist ohne Wissen des Benutzers. Sinn:
Erzeugung von Datenverkehr, welcher sich mit der Anzahl der verschickten
Mails schneeballartig vermehrt, bzw. die großflächige „Ausschaltung“
der Mail-Server.
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| Hacker | „Die Guten“ insofern, als sie
nicht vorhaben, beständigen Schaden anzurichten. Hacker sind Personen,
welche entweder aus sportlichem Ehrgeiz, oder aus Interesse am
Datenbestand in fremde Systeme eindringen. Ein Hackangriff wird durch
Firewalls so weit wie möglich eingeschränkt.
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| Cracker | „Die Bösen“ haben vor, ebenso
wie Hacker in Systeme einzudringen, jedoch mit dem Hintergedanken,
Zerstörung anzurichten.Script-Kiddies
„Die Halbwissenden“, welche, ohne technisches Hintergrundwissen, nur aus sportlichem Ehrgeiz mit fertigen Programmen in schlecht gewartete Systeme eindringen. |
| Exploit | „to exploit“ bedeutet
übersetzt "jemanden ausbeuten". Im Computerjargon wird unter
einem Exploit ein Stück Softwarecode verstanden, das Designfehler eines
Betriebssystems oder einer netzwerkfähigen Anwendungssoftware benutzt, um
ungewollte Funktionalität bereitzustellen. Im schlimmsten Fall kann solch
ein Exploit dazu verwendet werden, um auf dem angegriffenen System
Administratorrechte zu erlangen (der Angreifer darf alles).“
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